Das Ziel der Altenpflegeausbildung ist der Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten, die zu einer selbständigen und eigenverantwortlichen Pflege, Begleitung, Betreuung und Beratung alter Menschen in allen Bereichen der stationären, teilstationären, ambulanten und offenen Altenhilfe qualifizieren.

Die Ausbildung endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Sie besteht aus schriftlichen Prüfungen, einer fachpraktischen Prüfung und mündlichen Prüfungen.

Ausbildungskonzept

Die Ausbildung gliedert sich in mehrere Abschnitte, in denen -fächerübergreifend- auf folgende Aufgabenbereiche vorbereitet wird:

  • Pflege und Mitwirkung bei der Behandlung und der Rehabilitation kranker, pflegebedürftiger und behinderter alter Menschen
  • Begleitung, Betreuung und Beratung alter Menschen in ihren persönlichen und sozialen Angelegenheiten
  • Gesundheitsförderung, Krankenpflege und Ausführung ärztlicher Verordnungen, ggf. im Zusammenwirken mit anderen Berufsgruppen
  • Hilfe zur Erhaltung und Aktivierung der eigenständigen Lebensführung
  • Anregung und Anleitung zu Hilfen durch Familie und Nachbarschaft
  • Freizeitgestaltung sowie Ausrichtung von Gemeinschaftsveranstaltungen

Die theoretische Ausbildung erfolgt in der staatlich anerkannten Berufsfachschule Altenpflege von ARBEIT UND LEBEN.
Die praktische Ausbildung findet in stationären Einrichtungen der Altenhilfe und ambulanten Diensten statt, darüber hinaus in Einrichtungen der offenen Altenarbeit, in der Gerontopsychiatrie, in stationären oder teilstationären Institutionen. Der praktische Teil der Ausbildung wird angeleitet und von den Lehrkräften der Berufsfachschule Altenpflege begleitet.

>> Zugangsvoraussetzungen / Finanzierung / Bewerbung

Ausbildungsbeginn: jährlich im März und September